Fehlende ESG Richtlinien machen den IR-Teams das Leben schwer

IR-Teams sehen sich laut eines Artikels von Citywire immer umfangreicheren Anforderungen des ESG-Investing gegenüber. Nur: Es existieren keine allgemeingültigen ESG-Anforderungen. 57% der in einer Studie der Union Investment befragten Großanleger wenden aus diesem Grund keine ESG-Kriterien an. Und dies bekommen auch die IR- und Nachhaltigkeits-Teams zu spüren. Diese fehlenden allgemeingültigen Vorgaben führen dazu, dass sich IR- & Nachhaltigkeits-Teams einer Flut von unterschiedlichen Fragebögen, Kriterien und Anforderungen gegenübersehen. Gerade kleinere Teams können diese Flut kaum bewältigen.

In der Studie von der Union Investment wurden 201 institutionelle Investoren befragt. 71% der nicht investierten Anlegern sind der Meinung, dass eine Regulierung entscheidend zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen würde. Solche allgemeingültigen Kriterien stellen eindeutig nicht nur eine Erleichterung für Investment-Teams dar, sondern auch für die IR- & Nachhaltigkeits-Teams von Unternehmen.

Welche Möglichkeiten haben IR- & Nachhaltigkeitsteams nun, um dieser Flut von Ansprüchen seitens der Investoren & ESG-Analysten gerecht werden zu können? Die Aufstockung von Teams mag eine Möglichkeit sein. Eine weitere Handhabe ist sicherlich, die Anspruchsgruppen hinsichtlich ihres Informationsbedarfs aber auch hinsichtlich ihres Nutzens für das Unternehmen zu clustern, um auf diesem Wege die knappten zeitlichen Ressourcen der IR- & Nachhaltigkeitsteams möglichst sinnvoll einzusetzen.

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