Mifid II: Stärkerer Rückgang von Analystencoverage be britischen Unternehmen im Vergleich zu den europäischen Peers

Neue Umfrage untersucht globale IR-Trends. Gemäss einer Studie von Citigate Dewe Rogerson verloren die britischen Unternehmen durch die Einführung von Mifid II eher die Analystenabdeckung im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen.

Ausserdem berichtet Citigate Dewe Rogerson, nach Aussagen ca. 52% britischer Unternehmen, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Sell-Side-Analysten im letzten Jahr zurückgegangen sei. Im Gegensatz zu den britischen Unternehmen berichten die Europäischen Unternehmen aber von lediglich 39% eines Rückgangs der Coverage.

Britische Emittenten verzeichnen einen deutlich stärkeren Rückgang bei den Research Notes. Des Weiteren verzeichnen 38%  der britischen Unternehmen einen Rückgang der Analystenqualität. Solch einen Rückgang in der Qualität wurde in Kontinental-Europa nur bei 20% festgestellt.

Interessant ist, dass laut dieser Studie vor allem die Coverage bei größeren Unternehmen zurückgegangen ist. Bisher war man davon ausgegangen, dass vor allem kleinere Unternehmen betroffen sein werden. Insgesamt berichten 75% der UK LargeCap Unternehmen über einen Rückgang in der Coverage im vergangenen Jahr. Bei den MidCap-Unternehmen waren dies nur 44% und 57% bei den Small-Cap-Unternehmen.

Dennoch Citigate vor allem bei den SmallCap-Unternehmen ein größeres Risiko, unter den Folgen von MiFid II zu leiden, denn diese kämpfen bereits jetzt um die Aufmerksamkeit der Investoren.

Vorteile werden jedoch für Unternehmen dort gesehen, wo IR Professionals frühzeitig dieses Risiko erkennen und proaktive Schritte einleiten. Solche Maßnahmen können Aspekte beinhalten wie die Organisation von mehr Roadshows oder auch die Kommunikation des Investment Case.