New York Pension Funds will den Anteil der Aktien senken

Der New York Pension Fund plant – so ein Bericht von Reuters – Gelder umzuschichten von Aktien in Bonds. Ziel ist die Reduzierung von Marktrisiken sowie die Sicherung der Liquidität in dem 216 Mrd. $ Fund.

Auf dem Reuters Global Investment Outlook 2020 Summit in New York erwähnte Anastasia Titarchuk, CIO des New York State Common Retirement Funds, dass eine derzeitige Asset Allocation Study wohl zu dem Ergebnis kommen wird, den Anteil der Aktien zu senken. Stattdessen plant man in Investment-Grade Fixed Income – Werte zu investieren wie bspw. U.S. Treasuries. Etwa die Hälfte der derzeitigen Assets des drittgrößten U.S. Pension Systems sind aktuell in globale Aktien investiert und etwa 25% in Bonds. Hintergrund der geplanten Maßnahmen sind die Einschätzungen von Titarchuk für eine geringere Wahrscheinlichkeit von hohen Returns bei Aktien. Titarchuk möchte – im Falle eines Abschwungs – nicht Aktien verkaufen, wenn diese sich auf einer niedrigen Bewertung befinden.

Titarchuk betont allerdings, dass man sich nicht von Aktien trennen sollte, die aus einer ethischen Perspektive als kontrovers erachtet werden wie bspw. chinesische Technologie-Unternehmen, dessen Produkte private Bedenken auslösen können oder Energie-Unternehmen, welche eine Rolle bei den Klimaveränderungen spielen. Vielmehr sollte man die Anteile an den Unternehmen dazu nutzen, in einem kontinuierlichen Dialog mit den Verantwortlichen zu treten.

“You can always find the next devil that needs to be sold,” so Titarchuk

Die Zusammenfassung basiert auf einer Presse-Meldung von Reuters. Es wird weder für die Zusammenfassung noch für die Übersetzung eine Haftung übernommen. Wir verweisen hiermit auf den Original-Bericht, der HIER abgerufen werden kann.