Feri Gruppe bildet Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit / 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDG)

In diesem Rahmen wird durch die Feri Gruppe ein Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit gegründet. Es wird nachhaltige Investmentlösungen und Dienstleistungskonzepte für institutionelle und private Investoren entwickeln und Aktivitäten in diesem Bereich koordinieren. Geleitet wird es von Antje Biber, die die internationalen Aktivitäten der Gruppe verantwortet.

Der Name „FERI SDG Office“ bezieht sich auf die 17 Sustainable Development Goals (SDG) / den 17 Zielen der nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen. Bewusst vermeidet Feri das übliche Schlagwort ESG. „Das reicht uns nicht, da ESG-konformes Investieren meist nur über Ausschlusskriterien stattfindet“, sagt die neue Leiterin Antje Biber. Stattdessen biete SDG eine „klar zukunfts- und wirkungsorientierte Perspektive“. Feri begleite bereits „eine nennenswerte Anzahl von Mandanten“ mit SDG-Konzepten.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung steht für politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN). Diese sollen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen. Die Ziele wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) entworfen und sind am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft getreten. Die SDGs gelten im Unterschied zu den MDGs, die insbesondere Entwicklungsländern unterliegen, für alle Nationen.

Unter den befragten Mitgliedsstaaten stellten sich die folgenden zehn Themen heraus, die als am wichtigsten für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess empfunden wurde (nach absteigender Priorität aufgestellt):

  • Frieden
  • Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft
  • Wasser und Verbesserung der Hygiene
  • Energie
  • Bildung
  • Armutsbekämpfung
  • Gesundheit
  • Mittel zur Durchführung des SDG-Prozesses
  • Klimawandel
  • Umwelt/ Management natürlicher Ressourcen
  • Beschäftigung

Auch gibt es in diesem Zuge Aktienfonds die in diesem Rahmen und nach den SDG – Prinzipien für nachhaltige Entwicklungen in Aktien investieren, wie:

  • Der BMO SDG Engagemente Global Equity Fund:
    Der BMO SDG Engagemente Global Equity Fund, der von der UBS Global Wealth Management im Rahmen seiner 100%igen Initiative für nachhaltige Anlagen gegründet wurde, wird zwischen 40 und 60  globale Small- und Mid-Cap-Aktien halten, die sich auf die Förderung der SDGs durch ein maßgeschneidertes „Engagementprogramm“ konzentrieren. Ziel des Fonds ist es, ein langfristiges Kapitalwachstum zu erreichen und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben.
  • DWS Invest SDG Global Equities:
    Ziel der Anlagepolitik von DWS Invest SDG Global Equities ist es, eine positive mittel- bis langfristige Anlageleistung durch Investitionen in Unternehmen zu erzielen, die nach Ansicht der Fondsleitung in der Lage sind, von aktuellen oder zukünftigen geopolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Trends und Themen zu profitieren. Diese sollen dazu beitragen, die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Agenda 2030 zu erreichen.
  • UniInstitutional SDG Equities:
    Ziel der Anlagepolitik des UniInstitutional SDG Equities ist die Erwirtschaftung einer angemessenen Rendite des angelegten Kapitals bei gleichzeitiger Beachtung wirtschaftlicher, politischer Risiken sowie ethischer, sozialer und ökologischer Kriterien bei der Umsetzung der Anlagepolitik. Der Namenszusatz „SDG“ steht für die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (UNO). Der Fonds investiert in LargeCaps, vornehmlich aus den USA und Europa. Branchenschwerpunkte sind vor allem Industriewerte, Gesundheitswese sowie Konsumgüter.